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Artikel vom 06.02.2020 - Thema: Kino/Entertainment
Shark´s Kinotipps der Woche - Ab 06.02.2020 im Kino
Eine Kinowoche, wie sie sich die Kinofans und Cineasten nur wünschen können. Abwechslungsreich, interessant und heiß erwartet! Drei Eigenschaften, die für jede Menge Leinwandunterhaltung sorgen könnten. Harley Quinn kommt in "Birds of Prey", Heiner Lauterbach bekommt einen Enkel, die 21 Brücken in Brooklyn werden gesperrt, doch damit ist es noch nicht genug... Was sich in dieser Woche wirklich lohnt, erfahrt ihr hier in den Kinotipps:

 


  ENKEL FÜR ANFÄNGER
Deutsche Komödie - 104 Minuten
freigegeben ab 6 Jahren


Hauptdarsteller:
Heiner Lauterbach, Maren Kroymann, etc.

  Kurzinhalt
  Auf Nordic Walking und Senioren-Kurse an der Uni haben die Rentner Karin (Maren Kroymann), Gerhard (Heiner Lauterbach) und Philippa (Barbara Sukowa) keine Lust. Und mit Kindern und Enkeln hatten Karin und Gerhard bislang auch so gar nichts am Hut. Deshalb verhilft Philippa, die als Paten-Oma von Leonie das Leben voll auskostet, den beiden zur unverhofften Großelternschaft. Im Handumdrehen haben sie zwei „lebhafte“ Paten-Enkel zu versorgen, eine riesige Hüpfburg im Garten stehen und Lego-Steine an den Füßen kleben. Drei nicht mehr ganz blutjunge Anfänger treffen auf Familienwahnsinn für Fortgeschrittene: hyperaktive Patchwork-Geschwister, stirnrunzelnde Helikoptereltern und alleinerziehende Mütter mit ihren Tinder-Profilen inklusive…




Mein Fazit:
Entgegen vieler Kritiker-Kollegen, mag ich deutsche Filme. Nicht alle sind gut, aber ich finde dennoch, wir haben auch hier in Deutschland einiges zu bieten. Heiner Lauterbach gehört für mich zu absoluten Schauspielelite. Er hat bereits in einigen Produktionen seine komödiantische Seite gezeigt und die möchte ich gern auch in diesem Film wiedersehen. Der Filmtitel und die Story lassen wir erst einmal wie sie sind... unbeeindruckend im Vorfeld.

"Wow"... wie geil war bitte dieser Film! Mit dieser Meinung war ich auch absolut nicht allein.  Was ich da im Kino gesehen habe ist für mich ganz klar eine der besten deutschen Komödien der letzten Jahre. Heiner Lauterbach hat für mich die beste Leistung seit langer Zeit abgeliefert, was seine vorherige Arbeit jedoch nicht abwerten soll. Maren Kroyman spielt wie immer großartig und Nachwuchsstar Julius Weckauf (aus "Der Junge muss an die frische Luft") ist wieder einmal ein lustiger Bonuspunkt. Die Pointen sitzen, die Geschichte ist absolut stimmig und auch die Filmmusik untermalt die launemachende Produktion.

Großartiger Film und deshalb: 10 von 10 Sharks!!! Voller Punktzahl!

 


Shark´s Tipp: Ein Film für die ganze Familie! Schnappt euch Kids, Eltern, Großeltern... kauft euch eine riesige Tüte Popcorn und lasst euch begeistert... Ich hab ihn mittlerweile schon 3 Mal gesehen!

 Es wird mal wieder Zeit für einen Familienausflug:


 


    Außerdem neu im Kino


BIRDS OF PREY
US-Abenteuer - 109 Minuten
freigegeben ab 16 Jahren


Hauptdarsteller: Margot Robbie, Ewan McGregor, etc.

Kurzinhalt
Kennst du den mit dem Cop, dem Singvogel, dem Psychopathen und der Mafiaprinzessin? „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“ ist eine verschlungene Geschichte, erzählt von Harley selbst, wie nur Harley sie erzählen kann. Als Gothams bösartigster, narzisstischer Verbrecher Roman Sionis und seine umtriebige rechte Hand Zsasz ein junges Mädchen namens Cass zur Zielscheibe machen, steht die Stadt auf der Suche nach ihr auf dem Kopf. Die Wege von Harley, Huntress, Black Canary und Renee Montoya kreuzen sich, und das ungewöhnliche Quartett hat keine andere Wahl, als sich zusammenzuschließen, um Roman zu Fall zu bringen. .




Mein Fazit:
Nach dem Megafilm "Joker", war ich natürlich sehr gespannt, was sich die Macher von DC als nächstes ausgedacht haben. Margot Robbie brilliert momentan gleich in mehreren guten Filmen, wie z.B. "Once upon a time in Hollywood" und war für mich bereits in "Suicide Squad" ein echtes Highlight. Gute Voraussetzungen!

Der Film beginnt bunt und schrill. Ebenso wie Harley Quinn, um die es in diesem Film primär geht, ja schließlich auch ist. Eine kurze Einführung, ein Rückblick und eine krachende Mega-Explosion! Eigentlich alles gut bis zu diesem Zeitpunkt. Die sehr dürftige Story der ganzen Geschichte wird nun leider mehr und mehr zu einem Schatten seiner selbst. Auch Margot Robbie kann den langsamen Verfall des Films nicht mit den coolen Quinnschen-Sprüchen aufhalten. Man muss sich letztlich mit einigen krassen Szenen und ein paar durchaus akzeptablen Lachern zufrieden geben. Insgesamt ist mir das für einen Blockbuster-Kandidaten dieser Art aber zu wenig. Die weiteren Figuren der "Birds"-Girlgang hinterlassen bei mir keinen bleibenden Eindruck und leider bringt Ewan McGregor den Bösewicht nicht auf den Punkt.


Ein Film, von dem ich mir mehr versprochen hätte... nicht schlecht, aber auch kein Kracher.


Shark´s Tipp: Natürlich muss man diesen Film auf der Leinwand sehen. Hier wirken zumindest die Explosionen und Tötungsdelikte eindeutig besser. Ich fürchte leider, dass Harley Quinn Fans ein wenig enttäuscht sein werden. Trotz meiner Meckerei bleibt es ein akzeptabler DC-Film, den ich aber eher ab 18 Jahren, als ab 16 Jahren einstufen würde..

 

 

21 BRIDGES
US-Actionfilm - 101 Minuten
freigegeben ab 16 Jahren


Hauptdarsteller:
Chadwick Boseman, Sienna Miller, etc.

Kurzinhalt
Nachdem in Manhattan acht Polizisten erschossen werden, erhält der in Ungnade gefallene New Yorker Police Detective Andre Davis (Chadwick Boseman) eine Chance zur Wiedergutmachung: Er soll die Täter schnappen. Bei seiner Jagd nach den Mördern kommt er schon bald einer gewaltigen Verschwörung auf die Spur und schnell verwischen die Grenzen darüber, wer hier eigentlich wen jagt. Als sich die Situation in der Nacht weiter zuspitzt, greift die Polizei zu einer außerordentlichen Maßnahme: Zum ersten Mal in der Geschichte werden alle 21 Brücken von Manhattan geschlossen. Die Insel ist völlig abgeschottet und niemand kommt mehr rein oder raus.



Mein Fazit:
Chadwick Boseman war "Back Panther" und kam gefühlt aus dem Nichts. Sienna Miller findet schon eine ganze Weile in der Filmwelt statt und ich sehe sie immer wieder gern auf der Leinwand. Der Film ist in Amerika bereits ein alter Hut und vor Wochen angelaufen. Die Einspielergebnisse waren tatsächlich ganz ok und das lässt auch mich mit positiver Erwartung in den Film gehen.

Am Anfang hatte ich ein paar Probleme in die Story zu finden, da sich hier die Guten und die Bösen auf den ersten Blick ziemlich ähnlich sehen. Ich habe die englische Originalversion gesehen und vielleicht ist es in deutscher Fassung einfacher. Ich fasse "21 Bridges" als einen souveränen amerikanischen Actionfilm zusammen. Es gibt zum Glück mal keine wilde CGI-Schlacht oder eine Superhelden - "Ich töte alle auf einmal" Story, sondern einen coolen Chadwick Boseman der auch in der Rolle des unbestechlichen Cops eine sehr gute Figur macht. Sienna Miller hingegen, gefällt mir dieses Mal nicht ganz so gut. Sie ist in diesem Film eher nur Mitläufer. Besonders gut finde ich ein paar interessante Wendungen und Überraschungen in der Handlung.

Solider Actionfilm in den Straßen Brooklyns!




Shark´s Tipp: Freunde des Actionsfilms, ich kann euch diesen Film durchaus empfehlen. Er hat gute und überraschende Momente, reichlich Spannung und natürlich auch einen Cop, der nicht immer zimperlich mit seinen Widersachern umgeht!

 

THE LODGE
US/GB-Horrorfilm - 109 Minuten
freigegeben ab 16 Jahren


Hauptdarsteller: Riley Keough, Jaden Martell, Richard Armitage...

Kurzinhalt
Richard beschließt, die Weihnachtsferien mit seinen Kindern sowie seiner neuen Freundin Grace in seiner gemütlichen, verschneiten Waldhütte in den Bergen zu verbringen. Doch seine Kinder sind davon alles andere als begeistert: Sie trauen ihrer „zukünftigen Stiefmutter“ nicht über den Weg – und lassen sie das auch bei jeder Gelegenheit spüren. Als Richard beruflich für ein paar Tage in die Stadt fahren muss und seine Familie alleine in den Bergen zurück lässt, passieren jeden Tag neue, unheimliche Ereignisse, die Mia und Aidan in ihrer Meinung bestärken, dass mit Grace irgend etwas nicht stimmt. Und als die Geschwister dann auch noch äußerst grausamen Details aus Graces Kindheit auf die Spur kommen, beginnt ein zunehmend eskalierendes Katz-und-Maus-Spiel...



Mein Fazit:
Die Geschichte klingt ausgezeichnet und man malt sich bereits im Vorfeld dieses Szenario aus. Die "böse" Stiefmutter ist ja schon immer ganz guter Stoff für Horrormovies gewesen. Die Besetzung hat einiges zu bieten und so hat man z.B. den Darsteller eines der Kinder Jaden Martell u.a. in "Es 2" oder ganz aktuell in "Knives Out" gesehen. Eine ganz entscheidende Tatsache hat mir am die größte Lust am Film beschert... Hauptdarstellerin Riley Keough ist die Tochter von Lisa-Marie Presley! Richtig... die Enkelin von Elvis Presley!

Der Film vermittelt allein schon durch seine sehr graue farbliche Gestaltung eine sehr bedrückende Stimmung. Auch wenn es anfangs noch einiges an Vorgeschichte zu erzählen gibt, so fühlt man recht schnell, dass hier irgendwas nicht in Ordnung ist. Ist die Anlaufzeit erst einmal überstanden, wird die Handlung deutlich spannender. Es ist eher ein Psycho-Horror und er arbeitet sich sehr unterschwellig in den Kopf des Betrachters. Auch wenn ich mir ein wenig mehr Schwung gewünscht hätte, so mag ich aber dennoch die geschaffene Atmosphäre und auch die Darsteller.



Shark´s Tipp: Es ist kein Mainstream-Horrorspektakel, sondern eher eine Kunstform des Psycho-Horrors. Sicher nicht für jeden Gruselfan ein Muss, aber durchaus keine Zeitverschwendung diesen Film im Kino zu sehen.

 

 

Weitere Filmstarts am 06.02.2020 - Filme, die ich leider nicht vorher gesehen habe!
  COMA 
Russischer Science-Fiction-Film
- Ab 12 Jahren - 111 Minuten

Trailer ansehen

Einschätzung: Der Trailer und die Idee des Films gefällt mir. Ich glaube, hier haben wir einen Film, den man nicht unterschätzen sollte. Einzig die Tatsache, dass er ab 12 Jahren freigegeben ist, irritiert mich ein klein wenig.


Nach einem schrecklichen Unfall findet sich ein junger, talentierter Architekt in einer ihm unbekannten, dystopischen Welt wieder – eine Welt bestehend aus den Erinnerungen aller Komapatienten. Ebenso wie ein menschliches Gedächtnis ist diese Welt fragmentiert, chaotisch und instabil. Aber genau das ist COMA: Eine Ansammlung von Straßen, Flüssen und Städten, die alle zusammen in einem Raum existieren können, da die geltenden Gesetze der Physik hier keine Gültigkeit mehr haben..


  INTRIGE 
Franz./Italienisches Historien-Drama
-  Ab 12 Jahren - 132 Minuten

Trailer ansehen

Einschätzung: Roman Polanski hat einen Beitrag für Filmfestspiele erschaffen, der sicherlich insbesondere für Geschichtslehrer und andere Historienfilm interessierte Menschen ins Kino lockt. Mich reizt es nicht, auch wenn der Trailer ganz gut ist.


Am 5. Januar 1895 wird der junge jüdische Offizier Alfred Dreyfus wegen Hochverrats in einer erniedrigenden Zeremonie degradiert und zu lebenslanger Haft auf die Teufelsinsel im Atlantik verbannt. Zeuge dieser Entehrung ist Marie-Georges Picquart, der kurz darauf zum Geheimdienstchef der Abteilung befördert wird, die Dreyfus der angeblichen Spionage überführte. Anfänglich überzeugt von dessen Schuld kommen Picquart Zweifel, als weiterhin militärische Geheimnisse an die Deutschen verraten werden. Doch seine Vorgesetzten weisen ihn an, die Sache unter den Tisch fallen zu lassen. Entgegen seines Befehls ermittelt er weiter und gerät in ein gefährliches Labyrinth aus Verrat und Korruption, das nicht nur seine Ehre, sondern auch sein Leben in Gefahr bringt.


  DAS FREIWILLIGE JAHR 
Deutsches Drama
- Ab ? Jahren - 86 Minuten

Trailer ansehen

Einschätzung: Na ich weiß nicht, ob ich sowas unbedingt im Kino brauche. Solche Filme sind doch eigentlich auch genug für das TV-Programm. Den Trailer finde ich jetzt auch nicht unbedingt überzeugend. Muss ich nicht sehen... 


Jette hat das Abitur in der Tasche und steht nun kurz davor, zu einem freiwilligen sozialen Jahr nach Costa Rica aufzubrechen. Die Reise ist ein Wunsch ihres alleinerziehenden Vaters Urs. Er möchte nicht, dass seine Tochter - so wie er - in der westdeutschen Provinz hängen bleibt. Urs selbst hat gerade genug am Hals, er muss sich um seinen lebensunfähigen Bruder Falk kümmern und die Affäre mit seiner Sprechstundenhilfe Nicole managen. Jette jedoch ist zerrissen zwischen ihrer Jugendliebe Mario und dem Wunsch, den Erwartungen ihres Vaters gerecht zu werden. Am Flughafen entscheidet Jette sich gegen die Reise, zusammen mit Mario versteckt sie sich tagelang vor ihrem Vater. Als Urs sie schließlich wiederfindet, muss er erkennen, dass er das Glück seiner Tochter nicht erzwingen kann...

 

  CONGO MURDER
Nordische/Deutsches Drama
- Ab ? Jahren - 128 Minuten

Trailer ansehen

Einschätzung: Irgendwie erwarte ich bei dem Titel etwas anderes. Einen Kriegsfilm mit Gemetzel vielleicht, aber sich kein nordisch/deutsches Drama. Die Story könnte sogar ganz ok sein... aber der Film wird nur in wenigen Kinos gezeigt. 


Frühjahr 2009: Die beiden Norweger Joshua French und Tjostolv Moland überqueren die Grenze zum Ostkongo. Nur wenige Tage später verbreitet sich die Nachricht vom Tod ihres Fahrers, und nach mehreren Nächten auf der Flucht im kongolesischen Dschungel werden die beiden Männer gefangen genommen und zum Tode verurteilt. In den folgenden Monaten verwandeln sich die Ereignisse im Dschungel in eine unlösbare politische und diplomatische Krise - den so genannten "Kongo-Fall". Im anschließenden Prozess werden French und Molanden wegen Spionage und Mordes an ihrem Fahrer zum Tode verurteilt. Dem norwegischen Staat wird vorgeworfen, Moland und French in den Kongo geschickt zu haben, um den kongolesischen Staat auszuspionieren, der 500 Millionen Dollar Entschädigung verlangt.

 


FAZIT:
In dieser Woche bin ich tatsächlich sehr mit der Auswahl zufrieden. Fast schon zu viel, denn mit "Enkel für Anfänger" und auch "Birds of Prey" sind schon mal zwei Filme Pflichtprogramm. Aber auch "The Lodge" und "21 Bridges" sind sehenswert und sollten im Prinzip nicht ausgelassen werden. Egal für was ihr euch entscheidet... Viel Spaß im Kino...

STAY SHARKED



 

Text: Jeweiliger Verleih (Kurzinhalt) - Bewertung: The Shark, KUF
Bilder: Jeweiliger Verleih

Videos: You Tube - jeweiliger Verleih oder Kinoportal
 
 

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