Wie soll die Geschichte weitergehen! Nachdem Hauptdarsteller Chadwick Boseman im Jahr 2020 viel zu früh die Lebensbühne verlassen hat, war lange nicht klar, ob die Figur des „BLACK PANTHER“ noch einmal im Marvel Universum auftauchen würde. Mit „Wakanda Forever“ wird nun die eindeutige Antwort gegeben… Aber kann die Legende des Helden wirklich einfach so weitererzählt werden?

STORY:

In Marvel Studios‘ BLACK PANTHER: WAKANDA FOREVER kämpfen Königin Ramonda (Angela Bassett), Shuri (Letitia Wright), M’Baku (Winston Duke), Okoye (Danai Gurira) und die Dora Milaje (u.a. Florence Kasumba) nach dem Tod von König T’Challa darum, ihre Nation vor intervenierenden Weltmächten zu schützen. Während die Wakandaner sich bemühen, ihr nächstes Kapitel aufzuschlagen, müssen sich die Helden mit Hilfe von Elitekriegerin Nakia (Lupita Nyong’o) und Everett Ross (Martin Freeman) zusammenschließen und einen neuen Weg für das Königreich Wakanda einschlagen. Neben Tenoch Huerta als Namor, dem König einer verborgenen Unterwassernation, sind außerdem Dominique Thorne, Michaela Coel, Mabel Cadena und Alex Livanalli zu sehen.

Marvel-Fantasy
USA, 2022
mit Lupita Nyong’o, Danai Gurira, Letitia Wright, etc.
Freigegeben ab 12 Jahren
Laufzeit: Ca. 161 Minuten
Walt Disney
OT: „Black Panther: Wakanda Forever“

filmreview

Story: 6/10
Drehbuch/Dramaturgie: 6/10
Casting/Besetzung: 7/10
Hauptdarsteller: 7/10
Nebendarsteller: 4/10
Schauplätze/Ausstattung: 10/10
Sprache/Dialoge: 8/10
Schnitt/Kamera: 9/10
Musik: 9/10
Kostüm: 10/10
Make-Up: 10/10
Unterhaltungswert: 7/10
Action-Faktor: 7/10

Gesamtbewertung: 7,7 von 10

Was soll da kommen? Genau diese Frage habe ich mir auch sehr lange gestellt. Eine Situation, wie wir sie alle niemals erwartet hätten. Ehrlich gesagt braucht man an der Kreativität von Marvel in diesem Punkt eigentlich nicht zweifeln, denn natürlich wird es hier eine Lösung für den Fortbestand der Superhelden-Figur geben. Man muss nur sehr lange warten, bis das schwarze Kostüm endlich einen neuen Besitzer findet. Begeistert bin ich von der Ausstattung, der Darstellung und der genialen CGI-Effekte des Films. Leider kann ich das von der gesamten Story nicht so wirklich behaupten, denn wenn man es nicht wüsste, könnte „Black Panther: Wakanda Forever“ auch ohne Probleme seinen Platz in der „Avatar“-Reihe finden. Mir ist das in diesem Film ein bisschen zu nah beieinander und die gesamte Unterwasserwelt mit deren Anführer König Namor sind mir zu blau und zu anstrengend. Andererseits finde ich die Wakandaner mit ihren Hauptfiguren sehr gut und passend. Mit seinen 161 Minuten ist mir der zweite Panther-Teil eine satte Stunde zu lang, bietet aber durchaus eine besondere Unterhaltung für Fantasy-Fans. Vor allem, weil das Ganze in einer völlig anderen Marvel-Welt spielt, als das übliche Universum.

Fazit:
Ich bin auch damals kein großer „Black Panther“ Fan gewesen und doch war es auch dieses Mal wieder faszinierend zu sehen, wie eine neue Welt erschaffen wurde. Nicht der allerbeste Marvel Film und zu nah an „Avatar“, aber dennoch unterhaltsam genug um einen tollen Kinoabend zu haben.