Der Donnergott ist zum 4. Mal zurück auf der Leinwand! Kann er noch einmal abliefern? Sind seine Haare endlich wieder lang und wie steht es mit seiner großen Liebe? Fragen über Fragen… ob sie auch alle beantwortet werden? Der neue Marvel-Film mit Chris Hemsworth und vielen bekannten Gesichtern startet am 06.07.2022 in den Kinos.

STORY:

In „Thor: Love and Thunder“ von Marvel Studios bricht der Gott des Donners auf zu einer Reise, die sich mit nichts vergleichen lässt, was er jemals erlebt hat – eine Reise der Selbstentdeckung. Seine Bestrebungen werden jäh unterbrochen von einem galaktischen Killer namens Gorr, der Götterschlächter, der nur ein Ziel kennt: das Auslöschen der Götter. Um die Gefahr zu bekämpfen, sichert sich Thor die Unterstützung von King Valkyrie, Korg und seiner Ex-Freundin, Jane Foster, die – zu Thors großer Überraschung – aus unerklärlichen Gründen seinen magischen Hammer, Mjölnir, schwingt – als The Mighty Thor! Gemeinsam begeben sie sich auf ein erschütterndes kosmisches Abenteuer, um das Geheimnis der Rachsucht des Götterschlächters zu lüften und ihm Einhalt zu gebieten, bevor es zu spät ist!

filmreview

Ich beginne mit einem erstaunlichen Outing! Ich bin noch nie ein großer THOR-Fans gewesen. Weder bei den Comics, noch bei den bisherigen Filmen hat mich der Donnergott gepackt oder begeistert. Vielleicht liegt es an Chris Hemsworth, den ich eher in einem neuen „Magic Mike“ Film sehen würde, als in der Rolle des Superhelden. Ich muss allerdings zugeben, dass mir momentan auch niemand anderes einfällt, der optisch passen könnte. Dennoch habe ich dem vierten Teil des Masters of Donner eine Chance gegeben und bin wie immer überwiegend unvoreingenommen zum Lichtspielhaus meiner Wahl gefahren.

Jetzt kommt die große Überraschung! Zum ersten mal seit „Guardians of the Galaxy Vol. I“ habe ich köstlich amüsiert. Dieser Film ist mehr Comedy als erwartet und führt ein wenig zurück in die ursprüngliche Ausrichtung von Marvel. Lockere Sprüche, witzige Situationen und mittendrin ein erstaunlich guter Hemsworth. Cameo-Auftritte u.a. von Matt Damon kamen durchaus überraschend und der große Zeus wurde von Russel Crowe verkörpert. Leider ist er die Schwachstelle von „Thor: Love and Thunder“ und macht den Film zwischendurch sehr albern statt lustig. Nur eine Randnotiz, denn ansonsten gibt es in Sachen Unterhaltung kaum etwas zu beanstanden. Die Musik von Guns´n´Roses hätte eigentlich nur noch getoppt werden können, wenn Axel Rose oder zumindest Slash noch eine kleine Rolle übernommen hätten.

Solche Überraschungen mag ich sehr, denn dieser Film hat mich nun auch endlich von Thor bzw. Hemsworth überzeugen können. Die zwei Stunden verflogen nur so und der Abspann, bei dem ja im Hause Marvel immer noch versteckte Szenen eingebaut sind, fühlte sich länger an, als der gesamte Film.

Fazit:
Marvel-Fans vergangener Tage werden ihn lieben, während die jüngeren Zuschauer wohl eher SciFi-Animations-Spektakel erwarten. Das gibt es zwar auch, aber wohl dosiert. Humor steht im Vordergrund und das ist hier das Unterhaltungs-Element Nummer eins. Ich mag den Film, auch wenn er sicherlich nicht das Mega-Ereignis des Jahres ist. In Sachen Marvel-Movies mal wieder ein überraschendes Werk.