eiscreme

Zwei Dinge auf dieser Welt gehören unweigerlich zusammen! Sommer und Eiscreme! Wie wir ja wissen, wird unser leckeres Speiseeis in der Regel aus Milch hergestellt und ist somit nicht vegan. Die Firma „NOMOO“ aus Köln hat sich mit diesem Thema beschäftigt und präsentiert uns: Vegane Eiscreme! Natürlich muss ich das testen… hier alle Infos und der SHARK-Check!

Was bedeutet NOMOO?

NOMOO steht für „keine Kuh“ und steht für 100% pflanzliches Bio-Eis. Die Kombination aus Geschmack, Design und Nachhaltigkeit macht NOMOO Eis besonder innovativ. NOMOO möchte als Vorbild dienen und zeigen, wie Lebensmittel der Zukunft aussehen müssen.

Auf der Basis der Bio-Zutaten wurde ein einzigartiges Eiserlebnis entwickelt, denn man verwendet immer einen besonders hohen Anteil der jeweiligen Leitzutat. So enthält das Mangoeis beispielsweise 42 Prozent der indischen Alphonse Mango. Die Zutatenliste ist schlank und frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern sowie künstlichen Farbstoffen.

mango

Die nachhaltige Facette von NOMOO steckt dabei nicht nur im Eis, sondern auch in der Verpackung, denn NOMOO nutzt ausschließlich plastikfreie und biologisch abbaubare Becher. Außerdem setzt sich NOMOO aktiv für den Klimaschutz ein: Durch die Unterstützung des Jacundá Waldschutzprojekt in Brasilien, werden alle verursachten CO2-Emissionen um das Doppelte wieder ausgeglichen. Dadurch produziert NOMOO das erste klimapositive Eis der Welt.

Wie wird die vegane Eiscreme gemacht?

Die komplette Herstellung geben die beiden Gründer Jan und Rebecca natürlich nicht preis, aber sie verraten zumindest, dass die meisten Sorten auf der Basis von Kokosmilch entstehen. Diese verbraucht im Vergleich zu Kuhmilch wesentlich weniger Ressourcen. Sie sorgt für eine cremige Konsistenz und noch dazu ist alles laktosefrei.

Was gibt es für Sorten? Wo kann ich es bekommen?

NOMOO vertreibt aktuell sechs Sorten (Mango, Himbeer, Cassis, Kokos, Erdnuss, Kakao) in 120 ml- und 500 ml-Bechern an den Lebensmitteleinzel- und den Biofachhandel (u.a. REWE, EDEKA, Alnatura, denn’s Biomarkt). Die 500ml-Becher sind außerdem über einen Onlineshop erhältlich, während die 120 ml-Becher zusätzlich über die Gastronomie vertrieben werden. Die kleinen Becher eignen sich mit dem integrierten, plastikfreien Löffel optimal für den Sofortverzehr oder als Dessert-Variation in Restaurants oder Szene-Cafés als Ergänzung des Sortiments.

Innovation und Umweltschutz

Das Produkt Eis ist weder neu noch innovativ, auch veganes Eis nicht. Aber bisheriges veganes Eis auf dem Markt war immer eine Entweder-Oder Entscheidung: Geschmack oder Nachhaltigkeit. Die Innovation: NOMOO verbindet Geschmack und Nachhaltigkeit und ist somit das erste vegane Eis, das nicht vegan schmeckt und sowohl für Veganer als auch Nicht-Veganer geeignet ist. NOMOO stellt dadurch die Daseinsberechtigung von Milchspeiseeis völlig in Frage, denn es ist weder nachhaltiger, noch schmeckt es besser, noch ist das Design attraktiver. Nur weil Eis seit jeher aus Milchprodukten besteht, heißt es nicht, dass das heute noch gängige Praxis sein muss. Deshalb bietet NOMOO die pflanzliche Alternative mit positiver Klimabilanz an und geht mit gutem Beispiel für andere Hersteller in der Lebensmittelbranche voran. Das Ziel mit NOMOO ist es, eine neue Sparte im Eisbereich zu etablieren: Die Sparte „nachhaltiges Eis“.

Ich kann natürlich nicht über irgendetwas schreiben, ohne es selbst ausprobiert zu haben. Deshalb habe ich die Suchmaschine auf der Webseite des Herstellers angeworfen und den nächsten Supermarkt angesteuert, der die Eiscreme im Sortiment hat. Wie es dann weiterging, das seht ihr hier in diesem kleinen Video:

Hier dann noch mal kurz in schriftlicher Form!
Also ich fand das Eis wirklich super lecker und wenn man es mir nicht gesagt hätte, dann wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass es sich hier um veganes Eis handeln könnte. Ein bisschen unpraktisch ist allerdings der Löffel, mit dem man leider am Ende den letzten schönen Rest nicht mehr gut aus dem Töpfchen bekommt. Man kommt rein, aber bei Schokoeis sind die Finger nachher auch braun… wenn ihr versteht was ich meine!  Auch das Töpfchen an sich ist nach einer Zeit schon ziemlich angeweicht, aber ein Eis isst man ja in der Regel auch zügig.

Ich kann nur sagen, dass hier absolut gehalten wird, was man verspricht und ich werde gern und ausgiebig auch noch alle anderen Sorten ausprobieren.

Wer noch mehr darüber erfahren möchte, der sollte am Samstag 15.08.2020 um 17:35 Uhr mal die ZDF-Sendung „plan b“ anschauen. Dort gibt es dann die Dokumentation „Becher, Waffel oder Eis am Stiel – Revolution aus der Kühltruhe“ nach. Der Film von Liv Thamsen ist ab Freitag, 14. August 2020, 11.00 Uhr, in der ZDFmediathek verfügbar.

noomogruender
Nomoo-Gründer Rebecca Göckel und Jan Grabow

Fazit:
Ein Sommer ohne Eis ist kein Sommer!

Text: The Shark
Inhalt: Selbsttest, NOMOO
Bilder: NOMMO

Der Artikel „Veganes Eis“ enthält unbezahlte Werbung